﻿{"id":7795,"date":"2013-01-22T15:07:37","date_gmt":"2013-01-22T14:07:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.viciente.at\/?p=7795"},"modified":"2013-01-22T15:07:37","modified_gmt":"2013-01-22T14:07:37","slug":"die-heilkraft-von-vitamin-d-neue-studienergebnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.viciente.at\/?p=7795","title":{"rendered":"Die Heilkraft von Vitamin D &#8211; Neue Studienergebnisse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Beitrag aus dem <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vitalstoff Journal<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9629\" src=\"http:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/vitamind3.png\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"260\" \/>Von Regina Garloff<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00fcrzlich fand das Buch von Dr. Nicolai Worm: \u201eHeilkraft D &#8211; Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten sch\u00fctzt\u201c, erschienen 2009 im Verlag systemed, meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich war fasziniert und konnte es ob der vielen neuen Erkenntnisse kaum aus der Hand legen. So entschloss ich mich, Ihnen dieses Wissen zumindest im \u00dcberblick zug\u00e4nglich zu machen. Ich werde Ihnen die wichtigsten neuen Forschungsergebnisse kurz vorstellen, um Sie neugierig auf das meisterhaft geschriebene Buch von Worm in gut verst\u00e4ndlicher Form zu machen. Man sollte es lesen, um sich ein Bild von der vielseitigen Bedeutung des Vitamin D f\u00fcr die menschliche Gesundheit zu machen.<\/strong><\/p>\n<p>Vitamin D geh\u00f6rt zu den Schl\u00fcsselsubstanzen f\u00fcr die Gesundheit des Menschen, daran lassen die intensiven Forschungen der letzten Jahre keinen Zweifel. Dr. Nicolai Worm, der bekannte Ern\u00e4hrungswissenschaftler, hat sich intensiv damit auseinander gesetzt und kommt zum Res\u00fcmee:<\/p>\n<h4>Pflanzen ohne Licht gehen ein &#8211; Menschen auch!<\/h4>\n<p>In seinem Vorwort schreibt er: <em>\u201eGlaubte man bislang, dass die Bedeutung von Vitamin D nur in der Vorbeugung und Behandlung von Knochenerkrankungen und Tuberkulose l\u00e4ge, so wei\u00df man inzwischen, dass es viel mehr kann als das. In den letzten Jahren hat sich Revolution\u00e4res getan. Als Professor Michael Holick aus Boston vor 20 Jahren entdeckte, dass Vitamin D nicht nur in Knochen wirkt und den Tuberkelbazillus umbringt, sondern auch \u00fcberall im K\u00f6rper in Muskel- und Nervengewebe, in den Blutgef\u00e4\u00dfw\u00e4nden und in den Immunzellen spezielle Wirkungsstellen f\u00fcr Vitamin D existieren, wurde man h\u00f6chst aufmerksam. Seitdem kommt man Schritt f\u00fcr Schritt weiter.<\/em><\/p>\n<p><em>In den letzten drei Jahren sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse f\u00f6rmlich explodiert. Es sind Hunderte neuer Arbeiten erschienen&#8230; Beim Thema Vitamin D geht es um praktisch alle Zivilisationskrankheiten. Von der unzureichenden Versorgung ist nahezu jeder betroffen. Das Bewusstsein daf\u00fcr ist in der Bev\u00f6lkerung bislang so gut wie nicht vorhanden. Da die Gesundheitspolitiker und Meinungsbildner in Sachen Ern\u00e4hrungswissenschaft diese Mangelversorgung epidemischen Ausma\u00dfes in der Bev\u00f6lkerung bislang offenbar verschlafen, m\u00f6chte ich die neuen Erkenntnisse mit diesem Buch einem breiten Publikum vermitteln und Wege zur pers\u00f6nlichen Pr\u00e4vention oder Behandlung aufzeigen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Im Kapitel \u201eVerkanntes Risiko\u201c geht es um die Bedeutung von Vitamin D. Dr. Worm provoziert mit der These, dass die H\u00f6he des Vitamin-D-Spiegels im Blut mehr \u00fcber ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Krankheiten aussagt als der Gesamtcholesterin-Spiegel. Ja er geht noch weiter, dass wenn wir das Lebenselixier Sonne meiden und folglich einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben, wir ein erheblich h\u00f6heres Risiko eingehen, fr\u00fchzeitig zu sterben. Eine schlechte Vitamin-D-Versorgung sei nicht nur ein Risikofaktor f\u00fcr Rachitis, sondern auch f\u00fcr die meisten Krebsarten, f\u00fcr Diabetes, Rheuma, Osteoporose, Knochen- und Muskelschw\u00e4che, f\u00fcr Grippe, Tuberkulose, Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, Autismus, Depressionen oder Schizophrenie.<\/p>\n<p>Und so gibt Worm dem Sonnenlicht seinen Stellenwert als vierte S\u00e4ule der Gesundheit zur\u00fcck &#8211; neben gesunder Ern\u00e4hrung, regelm\u00e4\u00dfiger Bewegung und ausreichend Schlaf.<\/p>\n<p>Nach dem Studium seines Buches ist mir klar: Je weniger Sonnenlicht der Mensch bekommt, desto mehr entfernt er sich von guter Gesundheit und Wohlbefinden &#8211; und umgekehrt.<\/p>\n<p>Doch nun zu den Aussagen dieses Buches im Einzelnen:<\/p>\n<h4>Wie sieht eine gute Vitamin-D-Versorgung aus?<\/h4>\n<p>Um den Bedarf an diesem Vitamin zu ermitteln, ist zun\u00e4chst eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels vonn\u00f6ten. Dazu misst man in speziellen Labors die Speicherform des Vitamin D, das 25-Hydroxy-Vitamin- D, abgek\u00fcrzt 25-OH-D oder einfach 25-D. Diese Speicherform bleibt etwa 3 Wochen im K\u00f6rper stabil und gibt so am zuverl\u00e4ssigsten ein Bild der Vitamin-D-Versorgung w\u00e4hrend der letzten Monate wieder. Die Messung des eigentlichen Vitamin D (Cholecalciferol oder Calciol) w\u00fcrde nur die Versorgung der letzten Stunden anzeigen. Der Wert sollte morgens n\u00fcchtern ermittelt werden. Das Labor misst in der Blutprobe die Konzentration des 25 OHD-Spiegels, der Einfachheit halber 25D (-Spiegel) genannt. Das Ergebnis wird in Nanogramm pro Milliliter (ng\/ml) beziehungsweise in Mikrogramm pro Liter (mcg\/l) oder in Nanomol pro Liter (nmol\/l) angegeben.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Man bekommt das Ergebnis 28 ng\/ml, das bedeutet, die Konzentration von 25D im Blut betr\u00e4gt 28 Nanogramm pro Milliliter. Alternativ sagt 28 mcg\/l &#8211; 28 Mikrogramm pro Liter &#8211; dasselbe. Bei Angaben in Mol oder Minimol muss man mit dem Faktor 2,5 umrechnen:<\/p>\n<ul>\n<li>1 nmol\/l 25 D : 2,5 = 1 ng\/ml 25 D oder<\/li>\n<li>1 nmol\/l 25 D : 2,5 = 1 mcg\/l 25 D<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man seinen Befund von Mol in Gramm umrechnen will, muss man durch 2,5 teilen:<\/p>\n<ul>\n<li>70 nmol\/l 25 D : 2,5 = 28 ng\/ml 25 D<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Normbereich geben die Labors folgende Werte an:<\/p>\n<ul>\n<li>Normaler Vitamin-D-Spiegel: 20 &#8211; 60 ng\/ml 25 D<\/li>\n<li>Leichter Mangel: 10 &#8211; 20 ng\/ml 25 D<\/li>\n<li>Schwerer Mangel: unter 10 ng\/ml 25 D<\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele f\u00fchrende Forscher weisen jedoch inzwischen darauf hin, dass bei Werten unter 30 ng\/ml manche Funktionen im Organismus nicht mehr optimal ablaufen. Ich \u00fcbernehme aus Worms Buch auf Seite 12 :<\/p>\n<p><em>\u201eNach moderner Sichtweise gilt folgende Einteilung:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Werte unter 11 ng\/ml bedeuten eine ernste Rachitisgefahr f\u00fcr S\u00e4uglinge und Kleinkinder<\/em><\/li>\n<li><em>Werte unter 20 ng\/ml bedeuten einen langfristig relevanten Vitamin-D-Mangel<\/em><\/li>\n<li><em>Werte zwischen 30 &#8211; 60 ng\/ml bedeuten eine sicher ausreichende Versorgung<\/em><\/li>\n<li><em>Werte von 61 &#8211; 90 ng\/ml bedeuten eine hohe bis sehr hohe Versorgung<\/em><\/li>\n<li><em>Werte \u00fcber 90 ng\/ml bedeuten eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Vitamin-D-Versorgung<\/em><\/li>\n<li><em>Werte \u00fcber 150 ng\/ml bedeuten eine Vitamin-D-Intoxikation (Vergiftung)\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Blutanalyse ist keine Kassenleistung und kostet zwischen 25 und 35 Euro. Viele \u00c4rzte betreten damit Neuland, und es ist wichtig darauf zu achten, dass die Speicherform 25 D bestimmt wird und nicht die aktive Form 1,25 D. Au\u00dferdem muss das Blutentnahmer\u00f6hrchen sofort nach der Blutentnahme lichtdicht (in Alufolie) eingewickelt werden und bis zur Messung im Labor in der Verpackung bleiben, weil sich Vitamin D unter Lichteinwirkung zersetzt.<\/p>\n<p>Dr. Worm geht nach seiner Erfahrung davon aus, dass die meisten \u00c4rzte die gro\u00dfe pr\u00e4ventive und therapeutische Bedeutung nicht einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen und man wahrscheinlich gro\u00dfe \u00dcberredungskunst anwenden muss, um den Therapeuten von der Wichtigkeit des Themas zu \u00fcberzeugen (Tipp von Worm: Dem Arzt das Buch leihen oder schenken). Schlie\u00dflich muss ja auf die Feststellung des Vitamin-D-Status auch eine ad\u00e4quate Therapie erfolgen.<\/p>\n<h4>Was ist mit den Zufuhrempfehlungen?<\/h4>\n<p>Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) h\u00e4lt t\u00e4glich 200 &#8211; 400 IE (Internationale Einheiten) f\u00fcr ausreichend, um Knochenerweichung (Rachitis und Osteomalazie) zu vermeiden.<\/p>\n<p>Umrechnung: 1 mcg = 40 IE 1 IE = 0,025 mcg<\/p>\n<p>Reicht diese Zufuhr jedoch f\u00fcr all die anderen neu entdeckten Funktionen auch aus? Wie hoch ist heutzutage die durchschnittliche Zufuhr? Wie hoch muss man bei Mangel dosieren?<\/p>\n<h4>Was bewirkt Vitamin D?<\/h4>\n<p>Vitamin D wurde bislang total untersch\u00e4tzt, inzwischen jedoch erkennen immer mehr f\u00fchrende Wissenschaftler, dass ohne Vitamin D nichts funktioniert und das Leben erst bei einer reichlichen Vitamin-D-Versorgung rund l\u00e4uft.<\/p>\n<p>Eigentlich ist D kein Vitamin, denn der K\u00f6rper kann es im Gegensatz zu den anderen Vitaminen durchaus selber herstellen &#8211; in der Haut aus Cholesterin und Sonnenenergie; so werden mehr als 90 Prozent unseres Vitamin-D-Bestandes vom K\u00f6rper selbst produziert, wenn er gen\u00fcgend Sonnenlicht bekommt. Ein kleinerer Teil wird \u00fcber die Nahrung aufgenommen, in Mitteleuropa sind es etwa 10 Prozent der Gesamtversorgung. Menschen im hohen Norden mit wenig Sonne m\u00fcssen dagegen ihren Vitamin-D-Bedarf \u00fcber tierische Nahrung decken, weil auch alle Wirbeltiere Vitamin D bilden und verbrauchen, um gesund zu bleiben.<\/p>\n<p>Leber und Nieren, in denen Vitamin D umgebaut und aktiviert wird, enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D, ebenso tierisches Fett als Speicherplatz f\u00fcr Vitamin D Eier und Milch als Wachstumsnahrung beinhalten nat\u00fcrlich ebenfalls Vitamin D.<\/p>\n<p>Tierisches Vitamin D wird Vitamin D3 genannt. Gro\u00dftechnisch wird es so erzeugt: Man bestrahlt das Wollfett Lanolin mit UVB Licht und extrahiert daraus das gewonnene D3.<\/p>\n<p>Auch Pflanzen bilden Vitamin D, indem sie die cholesterin\u00e4hnliche Substanz Ergosterol mit Hilfe des Sonnenlichtes in das pflanzliche Vitamin D2 umwandeln. Wir k\u00f6nnen es ebenfalls verwerten, der Gehalt in Pflanzen ist jedoch sehr gering. Die gro\u00dfe Ausnahme bilden Pilze: 100 Gramm frische Shiitake Pilze liefern beispielsweise um die 100 IE Vitamin D2. Pilze werden ebenfalls benutzt, um Nahrungserg\u00e4nzungen mit Vitamin D2 zu produzieren: Sie werden bestrahlt, anschlie\u00dfend wird D2 herausgel\u00f6st und in Pr\u00e4parate eingearbeitet.<\/p>\n<h4>Was geschieht im K\u00f6rper mit Vitamin D?<\/h4>\n<p>Vitamin D aus der Eigenproduktion der Haut wird zur Leber transportiert. Vitamin D3 und D2 aus Nahrung oder Nahrungserg\u00e4nzung wird \u00fcber D\u00fcnndarmschleimhaut und Lymphsystem in den Blutkreislauf abgegeben und gelangt von dort in die Leber. Dieses wichtigste Stoffwechselorgan wandelt alles Vitamin D in eine Transport- oder Speicherform um, das 25 D. Ein Teil verbleibt als Vorrat in der Leber, das meiste wandert jedoch als Reserve ins Fettgewebe. Beleibte Menschen haben mehr Vitamin D im Fettgewebe gespeichert und daher weniger im Kreislaufsystem. Das 25 D wird von der Leber \u00fcber das Blut auch in die Niere geschickt, die es in die biologisch aktive Form 1,25 D verwandelt. Dieses geh\u00f6rt wie Cortison zu den Steroidhormonen. Somit ist Vitamin D ein Hormonvorl\u00e4ufer und &#8211; aktiviert &#8211; ein echtes Hormon!<\/p>\n<p>Hormone sind chemische Botenstoffe, die in Hormondr\u00fcsen gebildet, ins Blut abgegeben und an ihren Wirkungsort transportiert werden. Dort haben manche K\u00f6rperzellen Andockstellen (Rezeptoren) f\u00fcr Hormone. So werden sie in die Zellen eingeschleust und aktivieren meist bestimmte Erbinformationen auf der DNS, wodurch dort Stoffe produziert werden, die das Verhalten der Zelle steuern und ver\u00e4ndern. Auf diese Weise greifen Hormone ins K\u00f6rpergeschehen ein, indem sie beispielsweise das Wachstum f\u00f6rdern oder hemmen, den Blutdruck erh\u00f6hen oder senken, uns nerv\u00f6s oder ruhig werden lassen usw.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Vitamin D: 1,25 D steht f\u00fcr das aktivierte Hormon, das die gesundheitliche Wirkung verursacht. 25 D steht f\u00fcr die inaktive Speicher- und Transportform. Und von Vitamin D sprechen wir, wenn wir es mit der Nahrung oder mit Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln aufnehmen.<\/p>\n<p>Wir betrachten das aktivierte 1,25 D in der Niere. Von hier wird es wieder ins Blut geschickt und wandert in D\u00fcnndarm, Knochen, Nebenschilddr\u00fcse und andere Stellen. Es dockt dort an seine spezifischen Rezeptoren an, um in die Zellen geschleust zu werden und die Funktion des Gewebes zu steuern. Am besten erforscht und damit am bekanntesten ist die Wirkung auf die Knochen. 1,25 D reguliert den so wichtigen Calciumhaushalt, indem es im D\u00fcnndarm Aufnahme und Transport von Calcium durch die Schleih\u00e4ute in den Blutkreislauf anregt. In den Knochen reguliert es Einlagerung und bei Notwendigkeit auch Aussch\u00fcttung von Calcium. In den Nieren wiederum regt es dessen R\u00fcckresorption an.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat man 36 weitere Gewebe mit Rezeptoren f\u00fcr 1,25 D identifiziert. Das aktive Vitamin D sorgt auch dort f\u00fcr einwandfreie Funktion: in Knochen, Nieren, D\u00fcnndarm, Nebenschilddr\u00fcse, in Muskeln, Knorpeln, Bauchspeicheldr\u00fcse, Prostata, Haut, Brustdr\u00fcsen, Eierst\u00f6cken und Plazenta, in den Zellen von Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden, Leber, Dickdarm, Immunsystem, Nerven, um hier die wichtigsten zu nennen.<\/p>\n<p>Die Nieren regeln die Blutkonzentration von 1,25 D. F\u00e4llt der Spiegel, so wird weniger ausgeschieden und mehr aktiviert. Ist der Spiegel zu hoch, wird die Ausscheidung erh\u00f6ht und die Aktivierung reduziert. Die neueste Entdeckung ist, dass viele Gewebe selbst 1,25 D aus der Speicherform 25 D umwandeln k\u00f6nnen. Als einziges Gewebe kann unsere Haut alles: Aus Cholesterin und Sonnenenergie Vitamin D aufbauen, es in die Speicherform verwandeln und bei Bedarf wieder aktivieren.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich hat man \u00fcber 1000 Gene in 37 verschiedenen Geweben und Organen entdeckt, die durch 1,25 D aktiviert werden. Das bedeutet, dass kaum ein Bereich unseres K\u00f6rpers ohne Vitamin D optimal funktionieren kann. Zu den ganz wichtigen Bereichen geh\u00f6ren korrekte Zellbildung und die Steuerung der Apoptose, dem vom K\u00f6rper gesteuerten Zelltod f\u00fcr entartete Zellen, sowie die st\u00e4ndige Anpassung des Immunsystems und die Kontrolle anderer Hormonsysteme, wie etwa Insulinproduktion und Insulinwirkung.<\/p>\n<p>Bestm\u00f6gliche Funktion ist gegeben, wenn der K\u00f6rper gut mit Vitamin D versorgt ist und gen\u00fcgend gespeichert hat. Sind die Speicher gut gef\u00fcllt &#8211; in unseren Breiten meist im Sp\u00e4tsommer &#8211; reichen sie f\u00fcr 2 bis 4 Monate. Wer die Sonne eher meidet, hat bereits im Oktober\/November nicht mehr viel zur Verf\u00fcgung. Bereits unterhalb eines 25 D-Spiegels von 30 ng\/ml beginnen erste Gesundheitsrisiken, die unterhalb von 20 ng\/ml schon deutlich werden und unter 10 ng\/ml zwingend sind.<\/p>\n<p>Worm sagt dazu: <em>\u201eUnsere \u00fcbliche Unterversorgung mit Vitamin D ist ein gewaltiger Risikofaktor f\u00fcr praktisch alle unsere Zivilisationskrankheiten.\u201c<\/em><\/p>\n<h4>Ein vern\u00fcnftiges Ma\u00df an Sonne nutzt der Gesundheit<\/h4>\n<p>Nikolai Worm macht dazu eine zentrale Aussage: <em>\u201ePflanzen gehen ohne Licht ein, Menschen auch! Ohne Sonne kein Vitamin D, ohne Vitamin D liegen Tausende genetische Anlagen brach. Der Zentralschalter f\u00e4llt einfach aus. Die vierte S\u00e4ule der Gesundheit bricht weg.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Professor Michael Holick ist derzeit der bekannteste und weltweit einflussreichste Forscher zum Thema Sonne, UV-Licht, Vitamin D und Gesundheit. Er wagte es, eines der gr\u00f6\u00dften Dogmen (Glaubenss\u00e4tze) in der Dermatologie zu kippen. Er vertrat n\u00e4mlich die Position, dass regelm\u00e4\u00dfige, aber vern\u00fcnftige Sonnenbestrahlung, der Gesundheit mehr n\u00fctze als schade. Er ver\u00f6ffentlichte im Jahr 2004 sein Buch \u201eThe UV Adventage\u201c (auf Deutsch unter dem Titel \u201eSch\u00fctzendes Sonnenlicht\u201c 2005 beim Haug Verlag Stuttgart erschienen). Nach Erscheinen seines Buches wurde Holick, der vorher als Wissenschaftler in der Abteilung f\u00fcr Dermatologie an der Boston Universit\u00e4t t\u00e4tig war, von seiner Chefin Professor Barbara Gilchrest entlassen. Das konnte seine Karriere nicht bremsen, er lehrt und forscht nach wie vor an der Boston Universit\u00e4t, nun im Forschungslabor der medizinischen Abteilung f\u00fcr Endokrinologie, Ern\u00e4hrung und Diabetes, Vitamin D, Haut und Knochen. Er ver\u00f6ffentlicht in den angesehensten Fachzeitschriften der Welt und erf\u00e4hrt heute h\u00f6chste Anerkennung.<\/p>\n<p>Dr. Worm \u00fcbernimmt in seinem Buch die Erkenntnisse von Holick.<\/p>\n<h4>Sonnenlicht und seine Wirkungen auf den Menschen<\/h4>\n<p>Infrarotstrahlen sind die langwelligsten und werden in der medizinischen W\u00e4rmetherapie genutzt. Ultraviolette Strahlen sind am kurzwelligsten und sind Grundlage der Vitamin-D-Produktion. Man teilt sie in drei Bereiche ein:<\/p>\n<ul>\n<li>UVC-Strahlen sind mit einer Wellenl\u00e4nge von 100 bis 280 Nanometer die k\u00fcrzesten und aggressivsten UV Strahlen. Sie werden in der Ozonschicht vollst\u00e4ndig resorbiert und dringen nicht bis zur Erdoberfl\u00e4che durch.<\/li>\n<li>UVB-Strahlen sind mit 280 bis 320 Nanometer etwas langwelliger, ein Gro\u00dfteil davon wird von der Ozonschicht, weitere Anteile werden durch Luftverschmutzung geschluckt. Der Restanteil kann in die Oberhaut (Epidermis) eindringen und in den Pigmentzellen &#8211; Melanozyten &#8211; die Bildung von Melanin (Braunf\u00e4rbung der Haut) anregen. Die Br\u00e4unung sch\u00fctzt zusammen mit der lichtbedingten Verdickung der Oberhaut (Lichtschwiele)vor Schaden durch UV Licht.<\/li>\n<li>UVA-Strahlen sind mit 320 bis 400 Nanometern am langwelligsten. Sie dringen in tiefere Hautschichten bis zur Lederhaut (Dermis) ein. Nur bei intensiver Bestrahlung kommt es zum Sonnenbrand. Diese Strahlen k\u00f6nnen schnell und stark br\u00e4unen; das h\u00e4lt jedoch nicht lange und bietet wenig echten Lichtschutz. Daf\u00fcr sch\u00e4digen sie die Kollagenstruktur der Haut, die ihre Spannkraft verliert und altert. Durch UVA-Strahlen ist das Hautkrebsrisiko wegen vermehrter Bildung freier Radikale besonders hoch. Dennoch haben Experten errechnet, dass auf jeden sonnenbedingten Hautkrebs andererseits 30 Menschen vor dem Krebstod durch andere Krebsarten bewahrt werden, dadurch, dass sie gen\u00fcgend Vitamin D bilden<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Nur UVB-Licht regt die Vitamin-D-Produktion in der Haut an<\/h4>\n<p>Wird das Cholesterin in der Haut mit UV-Licht von 290 bis 315 nm und einer Intensit\u00e4t von mindestens 18 Millijoule pro Quadratzentimeter bestrahlt, entsteht das Provitamin D. Durch die W\u00e4rmeeinwirkung in der Haut wird es chemisch zu Vitamin D umgebaut. Von dort gelangt es ins Blut, wird zur Leber transportiert und in die Speicherform umgebaut.<\/p>\n<p>Die meisten Wirbeltiere, einschlie\u00dflich Mensch, decken den gr\u00f6\u00dften Teil ihres Vitamin-D-Bedarfs \u00fcber das Sonnenlicht. Ob die Bestrahlung daf\u00fcr ausreicht, h\u00e4ngt von vielerlei Faktoren ab: Geographischer Breitengrad und Seeh\u00f6he des Lebensraumes sind vorgegebene Gr\u00f6\u00dfen, die sich nur kurzfristig durch Urlaub \u00e4ndern lassen. Bekleidung, Tageszeit f\u00fcr die Sonnenbestrahlung und Auftrag von Sonnencreme liegen im Entscheidungsbereich des Einzelnen, w\u00e4hrend man Alter und Hauttyp nicht beeinflussen kann, ebenso wenig wie Wetter (Wolken), aktuelle Luftverschmutzung und den jahreszeitlich bedingten Einstrahlwinkel der Sonne.<\/p>\n<p>Die H\u00f6he des Sonnenstandes ist der wichtigste Faktor f\u00fcr die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Im Juni und Juli steht die Sonne auf der Nordhalbkugel fast senkrecht, der Weg der Sonnenstrahlen zum Erdboden ist k\u00fcrzer, von den Schichten der Atmosph\u00e4re wird weniger UVB-Licht verschluckt. Aus diesem Grund sind auch Strahlung und Vitamin-D-Bildung in den Bergen viel intensiver als auf Meeresh\u00f6he. Steht die Sonne vor- und nachmittags tiefer, so wird mehr UVB abgefangen. Dieser Effekt verst\u00e4rkt sich in den Wintermonaten, die Vitamin-D-Bildung nimmt weiter ab.<\/p>\n<p>In n\u00f6rdlichen Gegenden kann der Mensch von Oktober bis April kaum noch Vitamin D bilden, auch wenn die Sonne mittags die Haut w\u00e4rmt. Holick berechnete, dass dies bereits auf dem 42. Breitengrad (H\u00f6he Boston, Barcelona, Rom) von November bis Ende Februar der Fall ist. Oberhalb des 52. Breitengrades &#8211; n\u00f6rdlich einer Linie Magdeburg &#8211; Osnabr\u00fcck &#8211; wird im gesamten Winterhalbjahr (Mitte Oktober &#8211; Mitte April) kein Vitamin D gebildet. Nur unterhalb des 37. Breitengrades (Linie Los Angeles &#8211; Sizilien) ist eine ausreichende Vitamin-D-Bildung in der Sonne das ganze Jahr \u00fcber gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>Dunkelh\u00e4utige Mitb\u00fcrger in Deutschland oder gar dunkelh\u00e4utige Senioren &#8211; im Alter l\u00e4sst die F\u00e4higkeit zur Vitamin-D-Bildung nach &#8211; bekommen hier w\u00e4hrend der meisten Zeit des Jahres nicht genug Strahlung zur Vitamin-D-Bildung. Der Grund daf\u00fcr: Diejenigen UVB-Strahlen, die bis zur Erdoberfl\u00e4che vordringen, k\u00f6nnen in die Oberhaut eindringen und in den Pigmentzellen die Bildung des Farbstoffs Melanin anregen. Es dauert etwa 72 Stunden bis zu einer Br\u00e4unung, die dann jedoch auch l\u00e4nger anh\u00e4lt. Die Br\u00e4unung dient dem K\u00f6rper als Schutz vor zu viel Sonnenstrahlung. Melanin absorbiert die UV Strahlen in der obersten Hautschicht, so dass sie nicht in tiefere Hautschichten eindringen k\u00f6nnen. Gebr\u00e4unte Haut ist somit der beste Sonnenschutz und zudem der beste Schutz gegen schwarzen Hautkrebs, der bei Menschen mit dunkler Hautfarbe viel seltener auftritt als bei Wei\u00dfen.<\/p>\n<p>Professor Bruce Hollis von der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t von South Carolina hat berechnet, dass ein durchschnittlich hellh\u00e4utiger junger Erwachsener in Badehose, an einem sonnigen Sommertag mittags auf 42 Grad Breite in Meeresh\u00f6he bereits nach 10 &#8211; 12 Minuten seine MED erreicht. Eine MED entspricht der Bestrahlungsdosis, welche die Haut innerhalb der n\u00e4chsten 8 Stunden zu r\u00f6ten beginnen l\u00e4sst. Ein gleichaltriger, braunh\u00e4utiger Inder br\u00e4uchte daf\u00fcr 30 Minuten, ein dunkelh\u00e4utiger Afroamerikaner 120 Minuten.<\/p>\n<p>Das wirkt sich auch auf die Vitamin-D-Bildung aus. Der hellh\u00e4utige Erwachsene in Boston w\u00fcrde bereits mit 10 &#8211; 12 Minuten Ganzk\u00f6rperbestrahlung 10 000 bis 20 000 IE Vitamin D erzeugen (250 &#8211; 500 mcg), der Inder br\u00e4uchte daf\u00fcr 30, der Afroamerikaner 120 Minuten.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft auch: Je brauner man bereits ist, desto weniger Vitamin D wird noch gebildet. Zur optimalen Vitamin-D-Versorgung sollte also ein Wei\u00dfer im Norden nicht versuchen, besonders braun zu werden. Andererseits bekommen Menschen mit dunkler Hautfarbe in n\u00f6rdlichen Breiten Probleme mit der Vitamin-D-Bildung, denn ihre Hautfarbe ist f\u00fcr sonnenreichere Gegenden vorgesehen. Sie haben in unserer Gegend h\u00e4ufig einen besorgniserregenden Vitamin-D-Mangel.<\/p>\n<p>Der K\u00f6rper reguliert seine Vitamin-D-Bildung sehr effektiv, um nicht giftige Werte zu erlangen. Er wandelt nur circa 65 Prozent des Cholesterins in der Haut in Provitamin D um. Ein Teil davon wird bei weiterer Sonnenbestrahlung in eine biologisch unbrauchbare Form gebracht. Da das entstandene 25 D nicht sehr stabil ist, wird ein Teil in unwirksame Verbindungen gespalten, wenn es nicht schnell in die Speicher transportiert wird. Wir wissen bereits, dass durch Sonnenbestrahlung Melanin gebildet wird als nat\u00fcrlicher Schutzschild gegen die UVB-Wirkung in der Haut. Fazit: Gebr\u00e4unte Haut ist der beste Schutz gegen sch\u00e4digende Wirkungen der Sonne.<\/p>\n<h4>Das Drama vom Sonnenentzug<\/h4>\n<p>Albert Szent-Gy\u00f6rgyi, Entdecker des Vitamin C und Nobelpreistr\u00e4ger, sagte einmal: \u201eAlles Leben der Erde kommt vom Licht der Sonne.\u201c Schade, dass wir modernen Menschen uns jeden Tag freiwillig des Sonnenlichts berauben. Millionen von Jahren in der menschlichen Entwicklung waren Ern\u00e4hrung und Bewegung im Freien (jagen und sammeln) untrennbar verbunden. Inzwischen leben wir weitgehend bewegungsfrei in geschlossenen R\u00e4umen. Nur ist unsere Genetik nicht darauf eingerichtet, ohne Sonnenlicht zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Worm schreibt dazu: <em>\u201eDem Sonnenraub mit unserem Indoor-Dasein und unserer korrekten Kleidung in unserem Outdoor-Leben k\u00f6nnen die wenigsten entgehen. Die meisten Arbeitnehmer h\u00e4tten h\u00f6chstens in der Fr\u00fch oder am Abend Zeit f\u00fcr k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t im Freien. Dann ist es f\u00fcr unser Thema zu dunkel &#8230; Und wenn wir es am Wochenende tats\u00e4chlich einmal schaffen, uns einem Sonnenbad hinzugeben, m\u00fcssen wir uns gesundheitsbewusst gleich ganz dick eincremen. Schlie\u00dflich wird den Menschen von undifferenzierten \u201eFachleuten\u201c st\u00e4ndig eingetrichtert, dass Sonnenlicht ganz furchtbar sch\u00e4dlich ist, und dass wir uns nur durch konsequente Nutzung von Sonnenschutz mit ganz hohem Lichtschutzfaktor vor f\u00fcrchterlichen Konsequenzen retten k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n<h4>Rund 1 Milliarde Menschen leidet heute unter Vitamin-D-Mangel<\/h4>\n<p>Noch streiten sich Experten \u00fcber eine optimale Vitamin-D-Versorgung. Am h\u00e4ufigsten geben sie inzwischen einen Bereich zwischen 40 und 90 ng\/ml als bestm\u00f6glichen Blutspiegel an.<\/p>\n<p>Blutkonzentrationen zwischen 20 und 30 ng\/ml gelten als unzureichend und Werte darunter als Mangel. Die Ern\u00e4hrungswissenschaftlerin Birte Hinzpeter f\u00fchrte von 2005 bis 2008 am Robert-Koch-Institut Berlin ihre Doktorarbeit zu diesem Thema durch. Sie zeigte darin erstmalig f\u00fcr Deutschland auf, wie hoch der Bev\u00f6lkerungsanteil mit unzureichendem Vitamin-D-Spiegel liegt und welche Risikogruppen besonders betroffen sind.<\/p>\n<p>Zitat: <em>\u201eDie Ergebnisse sprechen f\u00fcr sich: Im Jahresdurchschnitt haben 57 Prozent der erwachsenen M\u00e4nner und 58 Prozent der Frauen einen 25 D-Spiegel unter 20 ng\/ml. Gut jeder Zweite hat damit einen eindeutigen Vitaminmangel. &#8230; Die Situation bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist noch schlimmer: Bei 62 Prozent der Jungen und 64 Prozent der M\u00e4dchen liegen im Jahresdurchschnitt die 25 D-Spiegel unter 20 ng\/ml. &#8230; Das ist folgenschwer, muss man doch in diesem Alter eine bestm\u00f6gliche Knochengesundheit, also eine hohe Knochenmineraldichte erreichen, um sp\u00e4ter im Leben vor Osteoporose besser gesch\u00fctzt zu sein. Das d\u00fcrfte mit diesen Werten schwerlich m\u00f6glich werden &#8211; ein Knochen-Desaster kommt auf uns zu.<\/em><\/p>\n<p><em>Am verheerendsten ist die Situation bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, insbesondere bei jenen mit t\u00fcrkischem, arabischem, asiatischem oder afrikanischem: Im Jahresdurchschnitt weisen diese jungen Mitb\u00fcrger in Deutschland zu gut 75 Prozent unzureichende Vitamin-D-Werte im Blut auf&#8230;\u201c<\/em><\/p>\n<p>Worm schreibt weiter: <em>\u201eLeider erweist sich die staatlich subventionierte Fachgesellschaft DGE (Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung) bei der Abwendung des Dramas nicht gerade hilfreich. Sie empfiehlt eine t\u00e4gliche Zufuhr von nur 200 IE Vitamin D f\u00fcr Kinder und Erwachsene. Ab dem Alter von 65 Jahren soll wegen des Osteoporoserisikos die Zufuhr auf 400 IE pro Tag erh\u00f6ht werden. Soweit die Theorie der DGE&#8230;. In der Praxis sieht es noch schlimmer aus. Die repr\u00e4sentative Nationale Verzehrsstudie mit 20 000 Teilnehmern weist f\u00fcr das Jahr 2008 f\u00fcr M\u00e4nner im Mittel eine Zufuhr von 116 IE pro Tag aus, und f\u00fcr Frauen von 88 IE. Im Durchschnitt wird also nicht einmal die H\u00e4lfte der empfohlenen Vitamin-D-Menge mit der Nahrung aufgenommen&#8230; Und man muss diese d\u00fcsteren Zahlen sogar noch kritischer sehen: Denn mit Bestimmtheit l\u00e4sst sich sagen, dass die Zufuhrempfehlungen der DGE nicht den aktuellen Erkenntnisstand abbilden und f\u00fcr einen gesunden Vitamin-D-Haushalt vorne und hinten nicht reichen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Zusammenfassendes Resultat: Die Vitamin-D-Versorgung des K\u00f6rpers ist umso schlechter, je weiter entfernt man n\u00f6rdlich oder s\u00fcdlich vom \u00c4quator lebt, je dunkler die Haut ist, je bedeckter man gekleidet ist, je seltener man in die Sonne geht, je weniger man mit der Nahrung aufnimmt und je \u00e4lter und dicker man ist.<\/p>\n<h3>&#8230; <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weiterlesen &gt;&gt;<\/a><\/h3>\n<p><strong>Weitere Infos in dem Beitrag sind:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Schutz vor Rachitis<\/li>\n<li>Robuste Knochen durch Vitamin D<\/li>\n<li>Bei Erwachsenen f\u00fchrt Vitamin-D-Mangel zu Osteomalazie<\/li>\n<li>Kr\u00e4ftige Muskeln durch Vitamin D<\/li>\n<li>Nerven und Vitamin D<\/li>\n<li>Wie kann Vitamin D der Multiplen Sklerose vorbeugen?<\/li>\n<li>Sonnenlaune mit Vitamin D<\/li>\n<li>Starke Immunabwehr mit Vitamin D<\/li>\n<li>Vitamin D z\u00fcgelt den Blutzucker<\/li>\n<li>Welche Rolle spielt Vitamin D im Zuckerstoffwechsel?<\/li>\n<li>Gesunde Blutgef\u00e4\u00dfe und Vitamin D<\/li>\n<li>Ausschlaggebend f\u00fcr den Blutdruck ist die Funktionsf\u00e4higkeit der Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nde<\/li>\n<li>Sonne gegen Herzkrankheiten und Hirninfarkte?<\/li>\n<li>Sonne sch\u00fctzt vor Krebs<\/li>\n<li>Was hat Sonnenschein mit Krebs zu tun?<\/li>\n<li>Sonne bzw. Vitamin D sch\u00fctzt vor Krebs<\/li>\n<li>Wie kann Vitamin D vor Krebs sch\u00fctzen?<\/li>\n<li>L\u00e4nger leben mit Vitamin D<\/li>\n<li>Wie wirkt sich ein guter Vitamin-D-Status auf die Gesundheit aus?<\/li>\n<li>Wie erreicht man einen optimalen Vitamin-D-Spiegel?<\/li>\n<li>Kann man \u00fcber Nahrungsmittel gen\u00fcgend Vitamin D bekommen?<\/li>\n<li>Die Hautkrebshysterie<\/li>\n<li>Was ist die richtige Dosis?<\/li>\n<li>Was ist von Solarien zu halten?<\/li>\n<li>Vitamin D als Nahrungserg\u00e4nzungsmittel<\/li>\n<\/ul>\n<h3>&#8230; <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier kann man den kompletten Artikel im Vitalstoff-Journal nachlesen &gt;&gt;<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Vitamin D3 (Cholecalciferol)<\/h4>\n<p>Vitamin D geh\u00f6rt zu den fettl\u00f6slichen Vitaminen. Der Name wird f\u00fcr eine Gruppe verwandter Verbindungen verwendet, wobei Vitamin D3 \u2013 Cholecalciferol &#8211; die Form ist, die unsere Haut mit Hilfe des Sonnenlichtes aus Cholesterin herstellt.Nach der Aufnahme aus Nahrungsmitteln oder der Synthese in der Haut wird das Vitamin in der Leber in eine Speicherform umgewandelt. Bei Bedarf verwandelt es die Niere in seine aktive Form. F\u00fcr einen optimalen Vitamin-D-Status ist die gute Funktion von Leber und Niere Vorbedingung. Nach neueren Erkenntnissen ist Vitamin D3 signifikant besser bioverf\u00fcgbar und wirksamer als das preisg\u00fcnstiger herstellbare D2, das gern bei der Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Vitaminen eingesetzt wird. Vitamin D3 f\u00fchrt zu fast doppelt so hohen Blutspiegeln wie D2.<\/p>\n<h3>&#8230; <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier geht es zu dem Produkt Vitamin D3 &gt;&gt;<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>QUELLENHINWEIS: <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vitalstoff-Journal.de<\/a><\/h3>\n<p>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag aus dem Vitalstoff Journal Von Regina Garloff K\u00fcrzlich fand das Buch von Dr. Nicolai Worm: \u201eHeilkraft D &#8211; Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten sch\u00fctzt\u201c, erschienen 2009 im Verlag systemed, meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich war fasziniert und konnte es ob der vielen neuen Erkenntnisse kaum aus der Hand legen. 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