﻿{"id":8565,"date":"2015-06-09T14:33:14","date_gmt":"2015-06-09T13:33:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.viciente.at\/?p=8565"},"modified":"2015-06-09T14:33:14","modified_gmt":"2015-06-09T13:33:14","slug":"gereifter-knoblauchextrakt-hoffnung-fuer-demenzkranke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.viciente.at\/?p=8565","title":{"rendered":"Gereifter Knoblauchextrakt: Hoffnung f\u00fcr Demenzkranke"},"content":{"rendered":"<p><strong>Beitrag aus dem <a href=\"http:\/\/www.nexus-magazin.de\/artikel\/lesen\/gereifter-knoblauchextrakt-hoffnung-fuer-demenzkranke\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NEXUS Magazin<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9719\" src=\"http:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/knoblauch-300x168.jpg\" alt=\"Gereifter Knoblauchextrakt: Hoffnung f\u00fcr Demenzkranke\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/test.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/knoblauch-300x168.jpg 300w, https:\/\/test.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/knoblauch-768x431.jpg 768w, https:\/\/test.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/knoblauch.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Demenz, w\u00e4hrend die einschl\u00e4gigen verschreibungspflichtigen Medikamente ihnen nur wenig Hilfe bieten. Eine Rezeptur auf der Basis von gereiftem Knoblauch kann die kognitiven F\u00e4higkeiten binnen weniger Wochen verbessern, wird von medizinischen Kreisen jedoch geflissentlich ignoriert.<\/strong><\/p>\n<p>Wir sprechen von Demenz (von lat. de= ohne, mens= Geist, Verstand), wenn ein Mensch mit einem vormals intakten Geist einen ernsten Verlust kognitiver F\u00e4higkeiten erleidet, der \u00fcber das in einem normalen Alterungsprozess zu erwartende Ma\u00df hinausgeht. Sie ist deutlich h\u00e4ufiger bei Personen \u00fcber 65 Jahren zu beobachten, kann aber auch fr\u00fcher auftreten.<\/p>\n<p>Demenz ist keine spezifische Krankheit, sondern vielmehr ein Sammelbegriff f\u00fcr Anzeichen und Symptome, die das Ged\u00e4chtnis, die Aufmerksamkeit und die Sprache betreffen sowie die F\u00e4higkeit, Probleme zu l\u00f6sen. Die Diagnose \u201eDemenz\u201c wird nur dann gestellt, wenn diese Symptome f\u00fcr mindestens sechs Monate vorgelegen haben. Das Demenzsyndrom umfasst nicht nur Ged\u00e4chtnisprobleme, sondern auch eine verminderte Lern- und Denkf\u00e4higkeit sowie ein herabgesetztes Verm\u00f6gen, Erlebtes zu behalten oder zu erinnern \u2013 bis letzten Endes Gedanken-, Gef\u00fchls- und Aktivit\u00e4tsmuster verloren gehen. 20 bis 30 Prozent der Demenzkranken sind von Depressionen betroffen, etwa 20 Prozent leiden unter \u00c4ngsten. Oft ist Demenz von Psychosen (wie z. B. Verfolgungswahn), innerer Unruhe oder Aggressivit\u00e4t begleitet. Wenn die Demenz weiter fortschreitet, kann es aufgrund dieser Begleiterscheinungen notwendig werden, den Patienten in eine Pflegeeinrichtung einzuweisen.<\/p>\n<p>Die Krankheit kann in verschiedenen Auspr\u00e4gungen auftreten \u2013 als unver\u00e4nderliche kognitive Beeintr\u00e4chtigung, langsam und schnell fortschreitende Demenz oder als Symptom anderer Leiden \u2013 und hat zahlreiche Ursachen.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen etwa verschiedene Arten einmaliger Gehirnverletzungen zu einer irreversiblen, aber nicht mehr fortschreitenden kognitiven Beeintr\u00e4chtigung f\u00fchren oder traumatische Hirnverletzungen ein diffus axonales Sch\u00e4del-Hirn-Trauma nach sich ziehen. Wird die Blut- oder Sauerstoffzufuhr des Gehirns unterbrochen, kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung der Nervenzellen und deren Absterben. Zudem k\u00f6nnen sich Schlaganf\u00e4lle aufgrund von Isch\u00e4mie (eingeschr\u00e4nkter Blutversorgung der Gewebe) oder intrazerebraler, subarachnoidaler, subduraler oder extraduraler Blutungen, Infektionen wie Meningitis oder Enzephalitis sowie anhaltende epileptische Anf\u00e4lle langfristig negativ auf das kognitive System auswirken. Auch exzessiver, anhaltender Alkoholkonsum und der Genuss bestimmter Partydrogen kann eine bleibende, aber nicht fortschreitende Demenz ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die langsam fortschreitende Demenzerkrankung beginnt in der Regel kaum merklich und verschlimmert sich dann \u00fcber mehrere Jahre hinweg stetig. Dieser Typus wird durch eine neurodegenerative Erkrankung verursacht, die haupts\u00e4chlich die Neuronen des Gehirns bef\u00e4llt. In der Mehrzahl der F\u00e4lle handelt es sich dabei um Alzheimer, vaskul\u00e4re Demenz oder eine Kombination dieser beiden. Neben diesen ist auch die Lewy-K\u00f6rper-Demenz recht verbreitet. Langsam fortschreitende kognitive Beeintr\u00e4chtigungen k\u00f6nnen \u2013 neben anderen Symptomen \u2013 auch Folge einer Schilddr\u00fcsenunterfunktion sein; in diesem Fall k\u00f6nnen sie jedoch durch entsprechende Behandlung unter Umst\u00e4nden wieder vollst\u00e4ndig r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden. Die \u00fcbrigen F\u00e4lle bei \u00fcber 65-J\u00e4hrigen werden derFrontotemporallappen-Degeneration sowie der Huntington-Krankheit zugeschrieben.<\/p>\n<p>Bei einem betr\u00e4chtlichen Teil der Patienten, die \u00fcber Ged\u00e4chtnisschwierigkeiten oder andere kognitive Probleme klagen, liegt m\u00f6glicherweise eine Depression vor. Dies kann Personen aller Altersschichten gleicherma\u00dfen betreffen. Zu den beg\u00fcnstigenden Faktoren geh\u00f6ren dabei einerseits Vitamin B12-, Fols\u00e4ure- und Niacinmangel sowie zum anderen chronische Infektionskrankheiten wie Kryptokokkenmeningitis, HIV, Borreliose, Syphilis und die Whipple-Krankheit.<\/p>\n<p>Schnell fortschreitende Demenz tritt im Zusammenhang mit Krankheitsbildern wie der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) auf. Bei dieser Krankheit kommt es infolge von Prionenreplikationen in der Regel innerhalb nur weniger Wochen oder Monate zu einer Verschlimmerung der Demenz.<\/p>\n<p>Einige Varianten der langsam fortschreitenden Demenz, wie z. B. die Alzheimer-Krankheit, die Lewy-K\u00f6rper-Demenz, die Frontotemporallappen-Degeneration einschlie\u00dflich der kortikobasalen Degeneration sowie die progressive supranukle\u00e4re Blickparese, k\u00f6nnen sich ohne Vorwarnung in eine schnell fortschreitende Demenz verwandeln und \u00c4rzte wie Angeh\u00f6rige machtlos zur\u00fccklassen.<\/p>\n<p>Demenz kann sich auch im fortgeschrittenen Stadium neurologischer oder anderer Krankheiten zeigen. Beispielsweise entwickelt sich diese bei Parkinson-Patienten, wobei hier Lewy-K\u00f6rperchen, Alzheimer oder eine Kombination beider Faktoren zugrunde liegen. Chronische Hirnentz\u00fcndungen k\u00f6nnen auf lange Sicht ebenfalls kognitive Probleme ausl\u00f6sen \u2013 Beispiele daf\u00fcr sind die Beh\u00e7et-Krankheit, Multiple Sklerose, Sarkoidose, das Sj\u00f6gren-Syndrom und systemischer Lupus erythematodes.<\/p>\n<h4>Pharmazeutische Behandlungen<\/h4>\n<p>Es gibt keine einzige pharmazeutische Medikation, von der klinisch bewiesen w\u00e4re, dass sie Demenz zu verhindern oder zu heilen vermag. Zwar sind verschiedene Medikamente im Zusammenhang mit Demenz zugelassen worden, aber diese Produkte zielen auf die kognitiven und Verhaltenssymptome der Krankheit; die den Symptomen zugrunde liegende Pathophysiologie wird dabei in keiner Weise beeinflusst.<\/p>\n<p>Zur Behandlung von Demenzerkrankungen, die durch Alzheimer hervorgerufen wurden, sind verschiedene Acetylcholinesterase-Hemmer zugelassen worden, etwa Tacrin, Donepezil, Galantamin und Rivastigmin. Diese chemischen Verbindungen unterst\u00fctzt die Produktion des Neurotransmitters Acetylcholin, an dem es Demenzkranken mangelt. Bei einigen Patienten l\u00f6sen diese Medikamente allerdings Nebenwirkungen wie Bradykardie oder Ohnmachtsanf\u00e4lle aus.<\/p>\n<p>Spezielle Rezeptorenblocker wie Memantin, das unter der Bezeichnung Ebixa\u00aevertrieben wird, blockieren die Rezeptoren f\u00fcr NMDA (N-Methyl-D-Aspartat), wenn diese \u00fcberm\u00e4\u00dfig durch Glutamin stimuliert werden. Solch eine \u00dcberreizung verursacht bekannterma\u00dfen St\u00f6rungen bei der Neurotransmission, was zu kognitiven Problemen f\u00fchrt, und kann durch Excitotoxizit\u00e4t sogar Nervensch\u00e4den verursachen. Es wird angenommen, dass Memantin seine Wirkung durch eine Verbesserung des \u201eSignal-Rausch-Abstandes\u201c erzielt und damit einen excitotoxischen Schaden verhindert.<\/p>\n<p>Viele der verf\u00fcgbaren Medikamente werden auch in zulassungs\u00fcberschreitender Weise verwendet; die Antibiotika Minocyclin und Clioquinol etwa k\u00f6nnen beim Abbau von Amyloid-Ablagerungen helfen. Zudem wird zwar Depression oft mit Demenz in Zusammenhang gebracht und f\u00f6rdert tendenziell eine Verschlechterung von Verhalten und Kognition, doch k\u00f6nnen Antidepressiva lediglich im Falle von Alzheimer hilfreich sein, nicht jedoch bei anderen Formen der Demenz.<\/p>\n<p>Auch Angstzust\u00e4nde sind bei Demenzpatienten h\u00e4ufig zu beobachten, aber die Verabreichung von Benzodiazepinen m\u00f6chte man vermeiden, da sie oft die innere Unruhe verst\u00e4rken und die Kognition verschlechtern, gleichzeitig aber auch sedierend wirken.<\/p>\n<p>Selegilin, das haupts\u00e4chlich bei der Behandlung der Parkinsonkrankheit verwendet wird, scheint antioxidativ zu wirken. Damit werden Sch\u00e4den durch freie Radikale vermieden, was das Entstehen einer Demenz verlangsamt. Es regt jedoch au ch das Zentralnervensystem an, sodass sich seine Anwendung schwierig gestaltet.<\/p>\n<h3>&gt;&gt; <a href=\"http:\/\/www.nexus-magazin.de\/artikel\/lesen\/gereifter-knoblauchextrakt-hoffnung-fuer-demenzkranke\/2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WEITERLESEN IM NEXUS MAGAZIN &#8230;<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>QUELLENHINWEIS: <a href=\"http:\/\/www.nexus-magazin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NEXUS Magazin<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag aus dem NEXUS Magazin Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Demenz, w\u00e4hrend die einschl\u00e4gigen verschreibungspflichtigen Medikamente ihnen nur wenig Hilfe bieten. Eine Rezeptur auf der Basis von gereiftem Knoblauch kann die kognitiven F\u00e4higkeiten binnen weniger Wochen verbessern, wird von medizinischen Kreisen jedoch geflissentlich ignoriert. 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